Wenn zwei Universen streiten, freut sich der Spieler
In «Mortal Kombat vs. DC Universe» steigen Detective-Comics-Helden wie Batman, Superman und Flash samt den dazugehörenden Schurken Joker, Catwoman und Deathstroke in den Ring mit den Kämpfern der legendär brutalen Fighting-Game-Serie. Doch wie soll das gut gehen, wird doch mit ganz verschieden langen Spiessen, Säbeln und Kräften gekämpft? Das inzwischen von seinem früheren Besitzer und Viacom-Gründer Sumner Redstone verkaufte Studio Midway (siehe Money Talks) hat mit dem für Xbox 360 und Playstation 3 ab 16 Jahren empfohlenen Game einen gelungenen Spagat geschafft.
Der dunkle Ritter kehrt zurück
In den USA kommt die exzellente Comic-Verfilmung «The Dark Knight» mit Christian Bale und Heath Ledger am 23. Januar 2009 erneut in die Kinos (bei uns ist der Entscheid noch offen), erwarten doch Hollywood-Insider, dass der kürzlich verstorbene Ledger für seine Joker-Darbietung postum mit einer Oscar-Nomination bedacht werden wird. In der zweiten Superheldenzusammenarbeit von Hauptdarsteller Bale und Regisseur Christopher Nolan sieht sich Batman nicht nur dem organisierten Verbrechen, sondern einem absolut unberechenbaren und völlig durchgeknallten Kriminellen gegenüber. Comic-Autor Frank Miller zeichnete den Joker gewissermassen als Anti-These von Batman, der mit seinen Taten den selbsternannten Beschützer von Gotham City bis über die Grenzen seiner Fähigkeiten herausfordert. Bei uns startet am Donnerstag der Verkauf der DVD und Blu-Ray-Disc des grandios düsteren Remakes von Tim Burtons «Batman» (1989), in der Jack Nicholson den Verbrecher mit einer Vorliebe für violette Anzüge und Spielkarten mehr als grinsenden Clown verkörperte und weniger als hirnrissigen Psychopathen.
Fast geschenkt ? Restone verscherbelt Midway
Viacom-Chef Sumner Redstone stösst das traditionsreiche und in wirtschaftliche Schieflage geratene Game-Studio Midway ab. Seit 2004 hat es keinen Profit mehr geschrieben. Für lumpige 100'000 $ hat Redstone die Schmiede von Klassikern wie «Space Invaders» und später dem Vertrieb von «Pac-Man» an einen privaten Investor verscherbelt. Bereits Anfang November war Shari Redstone, die Tochter des Medienmoguls, von ihrem Posten als Studio-Chefin zurückgetreten. Mit zu den Midway-Bestsellern gehörten die Episoden des blutrünstigen Fighting-Titels «Mortal Kombat». Dessen Popularität brachte auch mehrere Verfilmungen mit sich, die aber an der Kinokasse regelmässig K.O. gingen.
Sony streicht 8000 Stellen
Gemäss Spiegel müssen 5 Prozent der weltweiten Belegschaft des japanischen Elektronikkonzerns Sony den Hut nehmen. Auf diesem Weg will der einstige Fackelträger der Unterhaltungselektronik eine Milliarde Dollar im Jahr sparen. Die Investionen fürs kommende Geschäftsjahr sollen um 30 Prozent gestutzt werden. Bereits im Oktober hatte Sony mit einer Gewinnwarnung zur Aktientalfahrt angesetzt.
Wenn der Computer zum Anhängsel wird
Die Wind Net Box von MSI ist ein so genanntes Display Attached Device (DAD. Dank der kompakten Grösse von 180x255x19 mm eignet es sich für die Integration in öffentliche Bildschirmsysteme, digitale Beschilderung oder als Mini-Client-PC. Basierend auf der stromsparenden Intel® Atom? Prozessortechnologie kommt das DAD ohne Lüfter aus und arbeitet sehr leise. Ausreichend Speicherplatz für Präsentationsvideos oder -Bilder bietet eine 120 Gigabyte grosse 2,5 Zoll SATA-Festplatte. Die integrierte Intel® GMA 950 Grafiklösung unterstützt eine maximale Auflösung von 2.048 x 1.536 Bildpunkten und bietet hohe Flexibilität für den Anschluss an eine Vielzahl von handelsüblichen LC-/LE-Displays. Drei USB2.0-Steckplätze, ein 3-in-1-Kartenleser, WLAN nach 802.11b/g und 10/100 Mbit Ethernet bieten ausreichend Anschlussmöglichkeiten für Online-Zugänge, Drucker, USB-Speicher, externe CD/DVD/Blu-ray-Laufwerke und Festplatten sowie für Audio/Video-Geräte wie Kameras und MP3-Player. Beim Betriebssystem bietet MSI die Wahl zwischen Suse Linux oder Windows XP Home.